Biographie

Kaoko AMANO

“…das Publikum genoss ihr Talent, die Stimme und die schauspielerischen Fähigkeiten…“

Fritz Tüt

Aargauer Zeitung, Dezember 2006

Kaoko Amano wurde in Tokio geboren und studierte zunächst in Ihrem Heimatland an der Tokio Gakugei Universität Gesang und Musikpädagogik. Sie absolvierte anschließend ein Aufbaustudium am Konservatorium in Wien, welches sie bei Julij Chomenko mit Auszeichnung abschloss.

Sie besuchte unter anderem Meisterkurse bei KS Heinz Zednik, Kurt Widmer sowie am Ernst Krenek Institut. Beim 8. Emmy Destinn Wettbewerb gewann sie den 2. Preis sowie einen Sonderpreis und stand auch bei verschiedenen Wettbewerben im Finale.

Bei unterschiedlichen Opernengagements übernahm sie verschiedene Partien: SusannaSerpinaÄnnchenMusettaGildaSophieAdeleCathrine (Bizets »Die Schöne von Perth«), Telli (Hadschibäjovs »Samt und Seide«,  Wiener Kammeroper), Esmeralda (Smetanas »Die verkaufte Braut«, Schloss Oper Hallwyl).

Sie widmet sich intensiv der zeitgenössische Musik und wirkte bei zahlreichen Uraufführungen von Werken internationaler Komponisten mit, wie zum Beispiel im Rahmen des Festivals Wien Modern, des Salzburger Festspiel, der Musiktheatertage Wien, oder der Klangspuren. Auftritte im Wiener Musikverein, im Konzerthaus, im A. Schönberg Center,  und arbeitete sie mit der IGNM, der ÖGZM, Klangforum, ensemble phace, Ensemble Reconsil, ensemble xx. jahrhundert, Black Page Orchestra u.a. zusammen. 2013 in Rahmen des „World New Music Days“ uraufführte Amano zwei Opern, “Wärme” (T.Freibel) und “Bill” (Jorge Sanchez-Chiong), bei der Produktion „Gates“, die beübelt wurden. 2018 bei “Opern der Zukunft” uraufführte sie zwei Hauptrollen bei T. Yokokawas “Konjiki Yasha” und J. Quislants “Mirada Antigua” in Grazer Oper mit grossem Erfolg.

Zahlreiche Auftritte führten sie nach Österreich, Deutschland, England, Italien, Polen, Ungarn, Tschechien, Kroatien, Bosnien, Rumänien, Ukraine, in die Schweiz, die Slowakei, nach Aserbaidschan, Brasilien, Mexiko, Indonesien, China und Japan.

Mitgliederin von Ensemble Platypus für Neue Musik.